HEIMAT- UND GESCHICHTSVEREIN FINTHEN e.V.

 

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Heimat

Mehr als nur Wohnort

Das Wort Heimat, vom germanischen "haima", bezog sich ursprünglich auf den Wohnort der Menschen. Heute bedeutet "Heimat" mehr, als nur der reine Wohnort. Heimat ist auch ein Gefühl, ein Ort, an dem man sich geborgen und wohl fühlt, der Ort, an dem man aufgewachsen bin und seine Kindheit verbracht hat, kurzum ein Ort an den man sich heimisch fühlt. Das kann überall sein, denn Heimat ist für Jeden etwas Anderes und alleine deshalb so schwer zu fassen.Tatsächlich gibt es keine einheitliche Definition für Heimat. 

Für uns ist Finthen, seine Gemarkung und die nähere Umgebung, unsere Heimat, wir fühlen uns in Finthen, Mainz und ganz Rheinhessen heimisch. Und in diesem Sinne möchten wir hier heimatkundliche Artikel und Aufsätze vorstellen, die unter regionalem Bezug Themen wie Brauchtum, Erdkunde, Wirtschaftsgeschichte, Landwirtschaft und vieles mehr behandeln.

Ein Wappen ist ein schildförmiges Zeichen, welches im Falle eines Ortswappens als Hoheitszeichen für die Gemeinde steht. Die Gestaltung eines Wappens basiert auf den Vorgaben der Heraldik (Wappenkunde), die wiederum ihre Wurzeln im Mittelalter hat.

Der Begriff Heimat ist in unseren Tagen wieder sehr aktuell. Er beschreibt das Gefühl in der heutigen Zeit einen Platz zu haben, an den man hingehört, wo man so lebt, wie man ist. In früheren Zeiten war Heimat viel mehr, es war ein individuelles Rechtsgut, meist erworben durch Geburt, mit dem eine Person an die Gemeinde ihres Geburtsortes gebunden war.

Einleitung zur Serie und zu 1949 

Der Krieg ist vorbei, Finthen wurde von größeren Bombenschäden verschont. 146 Finther Soldaten verloren im Krieg ihr Leben. die französische Besatzungszeit wurde zwar erst 1955 beendet und noch sind nicht alle Kriegsgefangenen aus der Gefangenschaft zurück.

Januar 1950

Der Gemeinderat verabschiedet einen Ortsbauplan für mehr Wohnungen und Häuser. Darin enthalten: der Halbkreis von der Saarstraße zur Straßenbahnlinie, Borngasse – Heidesheimer Straße (Uhlerbornstraße) – Budenheimer Straße (Waldthausenstraße) mit anschließender Mühltalstraße. Dies soll die Wohnungsnot mildern, die noch durch die Zuweisung von „Flüchtlingen“ verstärkt wird, weitere Zuweisungen werden erwartet.

Januar 1951

Das Neujahrskonzert der Radfahrer in der Krone bringt in Teil 1 Musik; in Teil 2 wird „Der wahre Jakob“ „gespielt. Die Hauptrolle Alois Schmitt fällt aus wegen Todesfall in der Familie. Engelbert Simon springt ein und lernt – wie man erzählt – in drei Tagen seinen kompletten Hauptrollentext.

Januar 1952

Neujahr: Die Schoppesänger bringen nach 12 Uhr dem Bürgermeister ein musikalisches Ständchen. „Albert Becker schreibt: “Bei einem Glas Wein mit Dirigent Peter Hefner, der die Schoppesänger zu dem gemacht hat, was sie heute sind, nämlich zu Freudenspendern, gewannen wir den Eindruck, dass sie für die kommende Fastnachtszeit aufs beste gerüstet sind.“

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