HEIMAT- UND GESCHICHTSVEREIN FINTHEN e.V.


Am 13. März 1813 ordnete Napoleon die Einrichtung einer optischen Telegrafenlinie von Metz nach Mainz an. Eine der Telegrafenstationen stand in Finther Gemarkung.

Tlgraphe Chappe 1
fig 3
Ihre Existenz ist weitgehend unbekannt, zumal sie in den historischen Unterlagen unter der Bezeichnung „Station Drais“ geführt wird. Im einem Aufsatz von Ingo Schlösser wird die Existenz der Station Drais/Finthen belegt und der wahrscheinliche Standort erörtert.

Den Aufsatz von Ingo Schlösser erhalten Sie hier als PDF-Download.

Zu den Abbildungen:

Links: Das Optische Telegrafensystem betand aus einem beweglichen Balken, an dem sich wiederum zwei bewegliche Arme befanden, die durch ein Kurbelsystem bedient wurden. Eine bestimmte Balkenstellung entsprach einem Buchstaben.

Rechts: Das eigentliche optische System konnte auf den unterschiedlichsten Unterbauten errichtet werden. Di Anfanfsstation in Metz war auf dem Justizpalast, die Endstation in Mainz auf der Stafanskirche angebracht. Die Statioin Drais/Finthen bestand wohl aus einem hölzernen, schnell zu errichtenden Unterbau.

Link zur Association Mont-Saint-Quentin Télégraphe de Chappe